Urlaub auf den Bahamas
Der Inselstaat im Nordatlantik scheint für Urlauber gemacht zu sein. Mittlerweile arbeitet ein Groflteil der Bevölkerung in der Tourismusbranche und das traumhafte Ambiente wurde in den letzten Jahrzehnten mehrfach von Filmschaffenden in Szene gesetzt. Auch der Traum von einer einsamen Insel kann auf den Bahamas noch in Erfüllung gehen.
Tourismus als Zugpferd
Die Infrastruktur der Bahamas ist primär auf den Tourismus ausgelegt und der Luft- und Seeverkehr ist deshalb ziemlich gut ausgebaut. Flüge von Deutschland auf die Bahamas gibt es in der Nebensaison schon relativ günstig und auch die groflen Clubschiffe gehen dort immer wieder vor Anker. Von den mehr als 700, teilweise sehr kleinen, Inseln sind allerdings nur 30 bewohnt, sodass man mit Booten tatsächlich zu unbewohnten, einsamen Inseln übersetzen könnte, sollte einem mal der Sinn nach Abgeschiedenheit und Einsamkeit stehen.
Das Mekka für Tauchsportler
Die 2.400 Korallenriffe, die um die Inseln herum gelegen sind, machen die Bahamas besonders attraktiv für Tauchsportler. Exotische Fische und kristallklares Wasser schaffen dafür die idealen Voraussetzungen. Das Wasser an den paradiesischen Sandstränden ist dagegen oft nur wenige Zentimeter tief und die spanischen Eroberer gaben der Insel deshalb den Namen ÑBaya Marì, was so viel wie flaches Meer bedeutet und zu dem heutigen Namen Bahamas führte. Auf dieses flache, türkise Wasser führen oft Stege, an deren Enden sich Pfahlhäuser befinden, die zum Beispiel als Ferienbungalows oder Fischerhütten dienen.
Die Naturparks der Bahamas
Auf den Bahamas gibt es insgesamt 22 Nationalparks, in denen viele seltene Pflanzen- und Tierarten beheimatet sind. Insgesamt stehen über 260.000 Hektar Land- und Meeresfläche unter Naturschutz, um zum Beispiel vom Aussterben bedrohte Wasserschildkröten oder Flamingos zu schützen. Amerikanische Investoren planten allerdings ein riesiges Bauprojekt auf Bimini, bei dem ein grofler Teil der Natur zerstört würde. Diese Pläne konnten zwar gestutzt werden, aber das Projekt besteht in einer kleineren Form weiter.
James Bond lässt grüßen
Die Hauptstadt der Bahamas ist Nassau, die auf der Insel New Providence zu finden ist und das Handels- und Bankenzentrum der Bahamas bildet. Mit 210.832 Einwohnern ist Nassau auch die gröflte und belebteste Stadt auf den Bahamas. Sie diente in den vergangenen fünfzig Jahren immer wieder als Filmschauplatz und den wohl berühmtesten Geheimagenten der Filmgeschichte verschlug es gleich drei Mal dorthin. In “Feuerball” und dem Remake “Sag niemals nie” ermittelt Sean Connery als Agent 007 in der umtriebigen Karibikmetropole und in “Casino Royale” tritt Daniel Craig in seine Fußstapfen. Dadurch stieg natürlich auch die Popularität des Inselstaates und der Tourismus wurde zusätzlich angekurbelt.
Die meisten Flüge von Deutschland landen auch in Nassau oder der zweitgrößten Stadt Freeport, die auf der Insel Grand Bahama liegt und ebenfalls durch den Tourismus das Gros ihrer Finanzmittel erwirtschaftet.
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